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Schulentwicklung   Leitbild

Die Schule Zell stützt ihre Tätigkeit seit 2002 auf ein Leitbild.  >> Leitbild herunterladen

 

Jahresmotto

Unsere Jahresmottos stützen sich direkt auf Leitsätze in unserem Schulleitbild und hilft mit, diese in die Praxis umzusetzen.
Während des Schuljahres werden wir im und um den Unterricht unser besonderes Augenmerk dem jeweiligen Jahresmotto widmen. U.a. werden verschiedene gemeinsame Aktionen  dies nach aussen sichtbar machen.
Für dieses Schuljahr haben die Primarschule und die Sekundarstufe 1 verschiedene Mottos gewählt:

Kindergarten und Primarschule: Wir lesen uns zum Mond und zurück.

Warum hat das Lehrerteam gerade dieses Thema ausgewählt?
Lesen ist nicht nur im Fach Deutsch wichtig, sondern in praktisch allen anderen Fächern. Angesichts der Tatsache, dass Texte in allen Schulfächern heute immer noch die wichtigste Arbeitsgrundlage bilden, sind sich die Pädagogen einig: Die Förderung von Lesekompetenz liegt im Interesse der Schule und gehört zum Aufgabenbereich aller Fächer.
Lesen ist aber auch der Schlüssel zu zahlreichen Aktivitäten, Erkenntnissen und sozialen Beziehungen ausserhalb der Schule. Ohne Lesekompetenz können viele Bereiche des Lebens nicht oder nur ungenügend erschlossen werden. Lesen hilft bei der Orientierung in der Welt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Die Rakete, die die Schülerinnen und Schüler zum Mond und zurück bringen soll, ist bereits in der ersten Schulwoche gestartet. Sie hat nun ein ganzes Jahr Zeit, die 384401 Kilometer zum Mond und die gleiche Distanz wieder zurückzufliegen. Pro gelesener Minute bewegt sie sich einen Kilometer in Richtung Mond. Es zählt dabei alles, was die Kinder in der Schule und daheim lesen, dort aber nur, wenn die Eltern dies mit ihrer Unterschrift bestätigen. Sogar die Kindergärtner machen mit. Da sie selber noch nicht in der Lage sind selber zu lesen, zählt im Kindergarten auch die Zeit, in denen die Lehrpersonen ihnen vorlesen oder mit ihnen Bilderbücher anschauen.
Monatlich trifft man sich darüber hinaus um gemeinsam zu sehen, wie weit die Rakete auf ihrem Weg bereits geflogen ist. Dazu wird diese auf der vorbereiteten Abbildung um die jeweils zurückgelegte Strecke vorwärts geschoben. Soviel sei bereits jetzt schon verraten: Auf alle Kinder wartet eine tolle Überraschung, wenn die Rakete den Mond endlich erreicht hat. Bis es aber soweit ist, heisst es lesen, lesen, lesen,…. Viel Spass!

       

Sekundarschule: "Lernen fürs Leben"
Mit der Wahl dieses Jahresmottos möchte die Sekundarstufe Bemühungen verstärken, die überfachlichen Kompetenzen der Lernenden zu stärken. Den Schlüsselqualifikationen kommt in der Berufswahl und im Berufsleben immer mehr Bedeutung zu. Dieser Tatsache will unsere Schule vermehrt Rechnung tragen.
Mit verschiedenen grösseren und  kleineren Projekten sollen im Unterricht fächerübergreifende Aspekte gezielt gefördert werden. 

Kantonale Schulentwicklung

Schulen mit Profil > Schulen mit Zukunft > HarmoS > Lehrplan 21

Seit 1995 befindet sich die Volksschule des Kantons Luzern in einem tief greifenden und fortlaufenden Umbruch.
Verschiedene breit angelegte Entwicklungsprojekte sollen die Volksschule fit für die Zukunft machen.
Begonnen hat dieser Umbruch im Kanton Luzern mit dem zehnjärigen Entwicklungsprojekt "Schulen mit Profil".
Weitergeführt wird die Umgestaltung mit dem Projekt "Schulen mit Zukunft". Es verfolgt die selben Zielsetzungen wie das "HarmoS-Konkordat", das eine Harmonisierung der Volksschule auf gesamtschweizerischer Ebene anstrebt.
Teil davon ist der "Lehrplan 21", der in Zukunft in der ganzen Deutschschweiz Gültigkeit erlangen soll.
Momentan befindet er sich im Vernehmlassungsstadium.
 

Schulentwicklung in Zell

Umgesetzt:

  • Ein umfassendes Qualitätsmanagementkonzept, das die bereits angewendeten Massnahmen
    sammelt und in einen Gesamtzusammenhang stellt.
  • SCHILW = schulinterne Weiterbildung, jährlich 4-5 Halbtage
  • Einführung der Schulleitung mit Reglement und Pflichtenheft
  • Einführung des Schulleitbildes 2002
  • Einführung des Leistungsauftrags
  • Mehrjahres- und Jahresplaung
  • Jahresmotto
  • Selbstbeurteilung der Lehrpersonen und Weiterbildung
  • Kollegiale Fremdbeurteilung (kollegiale Hospitation, Q-Gruppen)
  • Personalförderung und Beurteilung durch die Schulleitung (Hospitation, Mitarbeiter/innenge-spräche) auf Grund des Berufsauftrags
  • Kommunikationskonzept
  • Sicherheitskonzept
  • Elternmitwirkung
  • Blockzeiten am Kindergarten und an der Primarschule
  • Begabungs- bzw. Begabtenförderung an der Primarschule
  • erweiterte Beurteilung (GBF bis 2. Primarklasse, Zeugnis an Sekundarstufe mit erweiterter Beurteilung)
  • Einführung des kooperativen Schulmodells (KSS) an der Sekundarstufe I mit Niveauunterricht
  • Eltern- und Schüler/innen-Feedback
  • Integrative Förderung (IF) an der Primarstufe
  • jährliche interne Evaluation (IEVA)
  • Externe Evaluation (EEVA) durch die SEV alle vier Jahre
  • Schulsozialarbeit an der Primar- und der Sekundarstufe

Geplant:

  • IF an der Sekundarstufe

Hospitations- und Q-Gruppen zur kollegialen Fremdbeurteilung

Im Rahmen von "Schulen mit Profil" wurden an den Volksschulen so genannte Hospitations- und Q-Gruppen eingeführt. Sie dienen der Sicherung und Weiterentwicklung der Arbeitsqualität der Lehrpersonen.
An unserer Schule arbeiten die Lehrkräfte schon seit mehreren Jahren in solchen Gruppen zusammen.
Jeweils fünf bis sieben Lehrpersonen bilden zusammen über die Dauer von zwei bis drei Jahren eine Q-Gruppe (Qualitätssicherungsgruppe). Für die Einteilung ist die Schulleitung zuständig. In einer Q-Gruppe sind zwei bis drei Hospitationsgruppen vereinigt. Innerhalb einer Hospitationsgruppe besuchen sich die Lehrpersonen zwei Mal pro Jahr gegenseitig im Unterricht und besprechen anschliessend die Unterrichtsbeobachtungen. Ziel ist es, ein offenes Kommunikationsklima unter den Lehrpersonen zu schaffen und einander gegenseitig zu helfen den Unterricht zu verbessern.
Die grösseren Q-Gruppen treffen sich jährlich mehrmals zu Gesprächen, in denen sie sich mit Fragen der Schul- und Unterrichtsqualität befassen.
Die Schulleitung stellt sicher, dass die Hospitations- und Q-Gruppen ihre Aufträge erfüllen.

Da sich an der Sekundarstufe I die personelle auf Beginn dieses Jahres stark geändert hat, werden nach den Herbstferien die Q-Gruppen neu gebildet und ihre Rahmenbedingungen neu definiert.

Am Kindergarten und an der Primarschule werden in diesem Schuljahr die bisherigen Q-Gruppen noch weiter geführt. Geplant ist eine anschliessende Ausweitung der Q-Gruppen über die verschiedenen Primarschulen innerhalb des Schulkreises der Sekundarstufe 1 Zell.


Steuergruppen für Schulentwicklung

Bei der Planung und Durchführung von wiederkehrenden und neuen Schulentwicklungsaufgaben sind die Schulleitungen auf die Mitarbeit der Lehrpersonen angewiesen. Im Berufsauftrag für Lehrpersonen ist festgehalten, dass ihre Beteiligung an der Schulentwicklung zu ihrem Aufgabenkatalog gehört.
Sowohl in der Primarschule als auch in der Sek I beschäftigt sich eine Kerngruppe von je drei Lehrpersonen ausführlich mit Fragen der Schulentwicklung und leistet so den Schulleitungen wichtige Unterstützung. Die Aufgaben und Kompetenzen der Steuergruppen sind in einem Pflichtenheft festgehalten und sie können Impulse für die Schulentwicklung direkt von der Basis in die Planungsarbeiten einbringen.
 

Regionale Zusammenarbeit

Auf der Seite "Schulstruktur" wird im Abschnitt "Regionales Schulzentrum" dargestellt, dass die Schule Zell in zweierlei Hinsicht von regionaler Bedeutung ist. Die Kleinklassen und die Sekundarstufe I sind regional in Zell zusammengefasst.

Daher ist eine gute Zusammenarbeit unter den beteiligten Schulen (Ufhusen, Zell, Fischbach, Grossdietwil und Altbüron) wichtig. Sie wird auch auf verschiedenen Ebenen bereits gepflegt und Ausweitungsmöglichkeiten werden ins Auge gefasst:

  • Vor einem Jahr ist eine enge Zusammenarbeit der Klassenlehrpersonen der 5. und 6. Klassen initiiert worden mit dem Ziel, das Übertrittverfahren an den Primartschulen, die Lernende der Sekundarstufe 1 in Zell zuweisen auf eine einheitliche Linie abzustimmen. Zu diesem Zweck treffen sich die Lehrpersonen
    regelmässig, sprechen Beurteilungskriterien und Vorgehensweisen ab und führen an ihren Klassen die
    gleichen, selbst erarbeiteten Standardtests durch.
  • Auch der Kontakt zwischen den Schulleitungen der genannten Primarschulen und der Sekundarstufe I findet regelmässig statt, damit der Informationsaustausch und die Koordination zwischen den Schulen sicher gestellt ist.
  • Die Schulleitungen werden prüfen, ob und wie die regionale Zusammenarbeit auf die Lehrpersonen der 3. und 4. Klassen ausgeweitet werden soll.


Lehrer/innen-Weiterbildung

Weiterbildungspflicht der Lehrpersonen

Gemäss ihres kantonalen Berufsauftrags sind Lehrpersonen verpflichtet sich in einem gewissen zeitlichen Umfang und inhaltlich in Absprache mit der Schulleitung ständig weiter zu bilden.
Diese Weiterbildung kann in verschiedenen Formen stattfinden:

  • persönliche Weiterbildung (an der PHZ oder anderen Institutionen)
  • Holkurse (öffentlich angebotene Kurse werden bei genügender Teilnehmer/innenzahl an die eigene Schule geholt)
  • schulinterne Lehrer/innenweiterbildung (SCHILW)

SCHILW (schulinterne Lehrer/innenweiterbildung)

Jede Schule hat das Recht und die Verpflichtung jedes Schuljahr vier bis fünf Halbtage ausserhalb des Unterrichts für schulinterne Lehrer/innenweiterbildung einzusetzen.
Diese SCHILW-Halbtage werden der Schul- bzw. Teamentwicklung oder der Unterrichtsentwicklung gewidmet.

Interne Evaluation (IEVA)

Um die Qualität der Schule beurteilen zu können, braucht es regelmässige Überprüfungen, deren Ergebnisse wieder die Grundlage für weitere Entwicklungsschritte liefern.
Beurteilungen können einerseits von externen Personen und andererseits auch von eigenen Leuten durchgeführt werden. Beide Sichtweisen sind erforderlich, um ein ganzheitliches Bild zu bekommen.
Die Schulleitungen sind dafür verantwortlich, dass in ihren Schulen regelmässig interne Qualitätsprüfungen durchgeführt werden. Es handelt sich nicht um breit angelegte Evaluationen, sondern um die Beurteilung von eng begrenzten Bereichen, die aber in ihrer Gesamtheit die Qualität der Schule bestimmen.
Interne Evaluationen werden in der Regel jährlich durchgeführt und von einer oder mehreren speziell ausgebildeten Lehrpersonen geleitet.
An unserer Schule befinden sich gegenwärtig zwei Lehrpersonen in einer Weiterbildung, die danach für unsere internen Evaluationen verantwortlich sein werden.
 

Externe Evaluation (EEVA)

Es handelt sich um eine Beurteilung der Schule durch unabhängige, aussen stehende Expert/innen.
Die Volksschulen im Kanton Luzern werden regelmässig alle vier Jahre einer externen Beurteilung durch die Fachstelle Schulevaluation (SEV) der Dienststelle Volksschulbildung (DVS) des Kantons Luzern unterzogen. Zwei bis drei Evaluator/innen der SEV überprüfen die verschiedensten Schulbereiche. Dabei richtet sich ihre Aufmerksamkeit auf die Schule als Ganzes und nicht auf einzelne Personen. In umfassenden, schriftlichen und mündlichen Befragungen werden die Schüler/innen, die Lehrpersonen, die Schulleitungen, die Schulpflege und die Eltern in die Evaluation eingebunden. Die Resultate dieser Befragungen hält die SEV in einem schriftlichen Schlussbericht fest und interpretiert sie. Der Bericht zeigt der Schule Stärken und Schwächen aus externer Sicht auf und gibt ihr auch Empfehlungen für Verbesserungen ab. Er muss von der Schule zusammenfassend veröffentlicht werden.
Die Primarschule und die Sekundarstufe I von Zell wurden im Herbst 2007 erstmals extern begutachtet.
Im Januar/Februar 2012 sind sie erneut an der Reihe.
 

Leitbild
Jahresmotto
Kantonale Schulentwicklung
Schulentwicklung in Zell
Regionale Zusammenarbeit
Lehrer/innen-Weiterbildung
Interne Evaluation
Externe Evaluation
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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