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Schulstruktur

 

Neuorganisation der Schule Zell ab SJ 2005/06

Bis Ende SJ 2004/05 bestand die Schule Zell aus drei Abteilungen an drei verschiedenen Standorten: Kindergarten - Primarschule - Oberstufe. Ausser Zell führten in der näheren Umgebung auch die Gemeinden Ufhusen (Sek) und Grossdietwil (Sek und Real) eigene Oberstufen bis zur 8. Klasse. Nach der Primarschule traten die Schüler/innen von Altbüron in die Oberstufe Grossdietwil ein. Die Schüler/innen von Fischbach besuchten, je nach Wohnadresse die Oberstufe in Grossdietwil oder Zell. Die Realschüler/innen von Ufhusen kamen bereits ab der 7. Klasse nach Zell. Die 9. Klasse absolvierten schliesslich alle Schüler/innen der fünf genannten Gemeinden in Zell.

Der Beschluss der Kantonsbehörden, ein zusätzliches Sekundarniveau A in allen Oberstufen des Kantons spätestens auf Beginn des Schuljahres 2005/06 einzuführen, hatte für verschiedene Oberstufenschulen weit reichende Konsequenzen. Verschiedene Schulen waren nicht gross genug, um dieses zusätzliche Niveau anbieten zu können. Dies führte zur Schliessung der Sekundarstufen von Grossdietwil und Ufhusen.

Im Jahr 2002 entschied der Regierungsrat, die Sekundarstufen von Grossdietwil und Ufhusen in ein neu zu schaffendes regionales Oberstufenzentrum in Zell zu integrieren. Dies wurde auf Beginn des Schuljahres 2005/06 vollzogen.
Luthern erhielt eine zeitlich beschränkte Ausnahmebewilligung, ihre Sekundarstufe 1 als ISS (integrierte Sekundarstufe) führen zu dürfen.
Gleichzeitig wurde an der neuen regionalen Sekundarstufe 1 die KSS 1 als neues Schulmodell und eine eigenständige Schulleitung eingeführt.


Regionales Schulzentrum

Schon vor der Umstrukturierung standen in Zell die Kleinklassen den Primarschulen der Region offen. Dies wird weiterhin der Fall sein bis die Integrierte Förderung (IF) diese Klassen überflüssig macht.
Seit Beginn des SJ 2005/06 besuchen die Lernenden der Gemeinden Zell, Altbüron, Grossdietwil, Fischbach und Ufhusen die drei letzten Jahre der Volksschule am Oberstufenzentrum in Zell.

 

KSS 1 (Kooperative Sekundarstufe 1)

2001 beschloss der Regierungsrat des Kantons Luzern eine Umstrukturierung der Sekundarstufe 1.
Vor der Reform umfasste die Sekundarstufe 1 die eigentliche Sekundarschule, die Realschule und die Werkschule. Um die Schule für die veränderten Anforderungen von Seiten der Gesellschaft und der Wirtschaft "fit" zu machen, wurde die Einführung eines zusätzlichen A-Niveaus auf der Sekundarstufe beschlossen.

  • Das Niveau A mit erhöhten Anforderungen ist für jene Schüler/innen gedacht, die ans Kurzzeitgymnasium wechseln oder eine Berufslehre mit Berufmatura machen wollen.
  • Das Niveau B stellt weiterhin die gleichen Anforderung wie zuvor die Sekundarschule schon gestellt hat.
  • Das Niveau C entspricht der Realschule.
  • Das Niveau D entspricht der Werkschule.

Die Vorgabe des Regierungsrates an alle Sekundarstufen 1 des Kantons lautete, bis spätestens auf Beginn des Schuljahres 2005/06 zusätzlich das Niveau A anzubieten.

Wie oben bereits erwähnt waren die Sekundarstufen in Grossdietwil und Ufhusen zu klein, um dieses zusätzliche Niveau einführen zu können. Daher entschied der Regierungsrat im Frühjahr 2002, die beiden genannten Sekundarstandorte zu schliessen in ein regionales Oberstufenzentrum in Zell zu integrieren.

Je nach Grösse der verbleibenden Sekundarschulen wurde eines von drei Organisationsmodellen eingeführt:

  • ein separatives Modell (SSS): Niveauunterricht in getrennten Stammklassen
  • ein kooperatives Modell (KSS): Stammklassen sind nach Niveaus getrennt.
    Es gibt aber in verschiedenen Fächern Unterricht auf verschiedenen Niveaus, den die Schüler/innen ausserhalb ihrer Stammklassen besuchen können.
  • ein integriertes Modell (ISS): In den Stammklassen sind Schüler/innen aus verschiedenen Niveaus zusammengefasst, die bestimmte Fächer in extern geführten Niveaugruppen besuchen können.

Auf Grund der zu erwartenden Schülerzahlen gab der Kanton für das Oberstufenzentrum Zell vor, das KSS-Modell einzuführen.

Der neuste Stand der Schulentwicklung auf der Sekundarstufe I zeigt, dass das KSS- und das ISS-Modell die besten Zukunftsaussichten haben.
 

Sek 1 - Praxisschule der PHZ

Unsere regionale Sekundarstufe 1 ist seit dem Schuljahr 2007/08 Praxisschule der PHZ (Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz).
Somit absolvieren jährlich 3 bis 4 Studentinnen der PHZ Praktika an unserer KSS, wichtige Bausteine in ihrer Ausbildung zu Lehrpersonen der Sek 1.
Diese Zusammenarbeit mit der PHZ hält unsere Schule und ihre Lehrpersonen einerseits am Puls der aktuellen Lehrerausbildung und ist anderseits auch Ausdruck von Vertrauen der PHZ in die Qualität unserer Schule.

 

Neuorganisation

Regionales Schulzentrum

KSS 1

Sek 1 - Praxisschule der PHZ

 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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