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Unterricht   Der Unterricht ist das eigentliche "Kerngeschäft" einer Lehrperson und hat entscheidenden Einfluss auf die Schulkultur und -qualität. Schon daher ist es wichtig, dass sich jede einzelne Lehrperson als auch das gesamte Team einer Schule ständig um die Weiterentwicklung und Verbesserung des Unterricht bemüht.
Die Qualität des Unterrichts wird von verschiedenen didaktischen und pädagogischen Aspekten geprägt, z.B.
  • die fachliche Stoffvermittlung
  • die Beurteilung der Lernenden
  • der Umgang untereinander
  • das Arbeitsklima

Es ist eine wichtige Aufgabe der Schulleitung, dafür zu sorgen, dass eine Weiterentwicklung der Lehrpersonen auf diesen Gebieten stattfinden kann.
Didaktisch können sich die Lehrpersonen in erster Linie im Rahmen ihrer Fachschaft und mit Kursen der Lehrer/innenweiterbildung weiterentwickeln.
Pädagogische Entwicklungsarbeit liegt nicht nur bei der einzelnen Lehrperson, sondern ist in grossem Masse eine Teamarbeit.

Was ist guter Unterricht?

Die Qualität des Unterricht beeinflusst direkt und in hohem Masse die Qualität der Schule. Daher ist es wichtig, dass sich sowohl die einzelne Lehrperson als auch das gesamte Team laufend der Frage nach gutem Unterricht stellt.
An unserer Schule geschieht dies einerseits in der Selbst- und in der Fremdbeurteilung der einzelnen Lehrperson. Die Fremdbeurteilung besteht aus der kollegialen Hospitation, in Q-Gruppengesprächen und in den Mitarbeitergesprächen, welche die Schulleitung regelmässig mit ihren Mitarbeiter/innen führt.
Damit aber das ganze Team von den gleichen Grundsätzen ausgeht, war es wichtig gemeinsame Leitlinien für guten Unterricht zu formulieren. Dies war an der Sekundarstufe im Schuljahr 2005/06 der Fall. Unsere Leitsätze für guten Unterricht bilden die Grundlage für Unterrichtshospitationen bei Kolleg/innen oder der Schulleitung.

Umgang mit (schwierigen) Schüler/innen

Der richtige Umgang mit den Lernenden und insbesondere mit schwierigen Schülerinnen und Schülern beeinflusst die Arbeitsatmosphäre und somit die Qualität der Schule sehr stark.
Dieses Feld stellt einerseits an die Lehrpersonen hohe pädagogische Anforderungen und anderseits hat man auf diesem Gebiet nie ausgelernt.
In diesem Bewusstsein hat sich das Team der Lehrpersonen der Sekundarstufe 1 in den vergangenen zwei Schuljahren (2005/06 und 2006/07) intensiv mit Fragen des Umgangs mit schwierigen Schüler/innen auseinandergesetzt.
Dies passierte im Rahmen einer SCHILW unter der Betreuung eines externen Experten und im Rahmen von längerfristigen Gruppenarbeiten, die dem Studium von Literatur und dem Erfahrungsaustausch unter den Lehrpersonen gewidmet waren.
Ausserdem wurden die Lehrpersonen mit zusätzlichem Begleitmaterial vertraut gemacht, wo sie sich Anleitungen für schwierige Situationen Unterstützung holen können.
Wichtig ist natürlich auch als einzelne Lehrperson gerade im Umgang mit mit problematischen Lernenden und Unterrichtssituationen sich selbst ausgelöster Ursachen bewusst zu werden und sich auf die Unterstützung aus dem Team sicher zu sein.

Beurteilung der Lernenden

Nicht nur das Unterrichten von Lernstoff, sondern auch die Beurteilung eine zentrale Aufgabe des Lehrer/innenberufs.
Aus diesem Grund haben sich die Q-Gruppen der Sekundarstufe 1 im Schuljahr 2006/07 mit diesem Thema intensiv beschäftigt.
Um die Eltern über die fachliche und soziale Entwicklung ihrer Kinder ausführlicher informieren zu können, erhalten sie jeweils in der Mitte eines Semesters ein Zwischenzeugnis.
Die ordentlichen Semesterzeugnisse werden Ende Januar und Anfang Juli abgegeben.

Unterrichtsentwicklung

Wochenplanprojekt

Unter dem Titel „Mach dich schlau“ hat sich Sekundarstufe 1 vor über drei Jahren auf Neuland begeben. In den vergangenen zwei Schuljahren hat die ganze Sekundarstufe für jeweils zwei Wochen ein Wochenplanprojekt durchgeführt, um das selbständige und selbstverantwortliche Lernen zu fördern.
Dieses Unterrichtsentwicklungsprojekt wurde im Herbst 2008 vom Kanton mit einem Preis ausgezeichnet.

Das Team der Sekundarschule hat sich nicht nur dazu entschlossen, dieses Projekt weiterzuführen, sondern es gleichzeitig auf zwei Phasen auszubauen.
Nachdem die Projektgruppe weitere Optimierungen vorgenommen hat und zudem einen Leitfaden für Lehrpersonen erstellt hat, sind die Projektphasen wie folgt abgelaufen oder werden noch ablaufen:
> 1. Etappe: Nov. / Dez 2009
> 2. Etappe: März 2010
> 3. Etappe: Oktober 2010
> 4. Etappe: März 2011
> 5. Etappe: November 2011
> 6. Etappe: März 2012

Powerwoche für Siebtklässler

Die Sekundarstufe richtet ihren Fokus vermehrt darauf, welche überfachlichen Kompetenzen von einem/einer Schulabgänger/in erwartet werden und hat dabei den Übertritt der Lernenden in die Berufswelt im Visier.

Aus diesem Grunde werden die Siebtklässler parallel zur Wochenplanetappe im Herbst eine Woche lang speziell in überfachlichen Kompetenzen geschult.
Dies hilft ihnen einerseits, im zweiten Semester besser gerüstet ins Wochenplanprojekt einzusteigen und fördert gezielt ihre Kompetenzen im Hinblick auf den Projektunterricht im 9. Schuljahr.
 

guter unterricht
Umgang mit Schülern
Beurteilung der Lernenden
Unterrichtsentwicklung
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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