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Text und Bilder: Andrea Jurt
Öffentlichkeitsarbeit Primarschule














 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begegnung mit alter Geschichte

 

Auf den Spuren der Römer

Am Freitag, 28. Oktober 2011 fuhren die 5. Klasse von Othmar Setz und die 6. Klasse von Gabriela Birrer nach Windisch, um auf dem Legionärspfad Vindonissa eine Rundtour zu absolvieren.

Auf dem Legionärspfad tauchen Besucher in die faszinierende Geschichte des einzigen römischen Legionslagers der Schweiz ein. In Vindonissa, dem römischen Namen für Windisch, bereiteten sich einst 6000 Legionäre auf ihre Einsätze vor. Der römische Kaiser persönlich war ihr Auftraggeber. Heute sieht, hört und fühlt man sich auf den 2'000-jährigen Spuren spielerisch ins damalige Leben der Legionäre und hohen Offiziere versetzt. Neun stimmungsvoll inszenierte Fundstätten laden dazu ein: Zum Beispiel die versunkene Offiziersküche mit Bildern eines opulenten Festmahls und Gesprächen zum Mithören; die mit Licht und Düften belebte Ruine der römischen Therme oder die einzige bis heute funktionierende römische Wasserleitung nördlich der Alpen.
Viele der Schauplätze sind von aussen verborgen, für Gäste des Legionärspfads aber zugänglich.

Vera Erni und Fabienne Häfliger aus der 6. Klasse von Gabriela Birrer berichten von ihren Eindrücken:

Beim 1. Posten ging es um das Lagerleben der Legionäre. Sie lebten sehr einfach und hatten nicht viel: ein Bett, einen Schrank, eine kleine Küche, ein paar Teller und Töpfe und ein Regal. Die Häuser der Legionäre gehörten zur Stadtbefestigung. Diese zog sich um das ganze Lager. Es war eine grosse und hohe Mauer mit Toren, damit man in die Stadt konnte. Wir mussten die Torbreite messen. Es waren 12 Fuss.

Der dritte Posten war über die Kanalisation. Wenn es geregnet hat, haben die Römer das Wasser in ein 5000m langes Kanalisationsnetz geleitet und damit die Stadt versorgt.

Vindonissa war auch sehr gut gelegen, denn es flossen viele Flüsse in der Nähe. So hatte das Lager immer genügend Wasser. Das war sehr gut, denn die Legionäre wuschen sich sehr häufig und gerne. Das war sehr entspannend für sie, denn sie luden auch gerne Gäste ein, um sich mit ihnen zu entspannen und anschliessend zu essen. Sie assen vieles gerne, z.B.: Milch mit Poulet oder Alpenkäse. Das konnten sie aber nur machen, wenn sie nicht gerade im Militär waren, denn dann mussten sie hart trainieren und kämpfen, damit das römische Reich grösser und grösser wurde. Beim Posten 7 ging es um das Militär und die Ausdehnung des Römischen Reiches. Man sah die alte Ruine, wie sie früher ausgesehen hatte. Das Militär hatte sehr viele Legionen und auch sehr viele Legionäre.

Ein paar Legionäre mussten auch zur Wasserversorgung schauen, denn für die Römer war es sehr wichtig, sauberes Trinkwasser zu haben.
Also, wenn Ihr auch gerne einmal in die römische Zeit eintauchen möchtet, wäre ein Ausflug nach Windisch genau das Richtige.

Ein paar Bilder von der Exkursion

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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