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Begegnung mit alter
Geschichte |
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Auf den Spuren der Römer
Am Freitag, 28. Oktober
2011 fuhren die 5. Klasse von Othmar Setz und die 6. Klasse von Gabriela
Birrer nach Windisch, um auf dem Legionärspfad Vindonissa eine Rundtour zu
absolvieren.
Auf dem Legionärspfad tauchen
Besucher in die faszinierende Geschichte des einzigen römischen
Legionslagers der Schweiz ein. In Vindonissa, dem römischen Namen für
Windisch, bereiteten sich einst 6000 Legionäre auf ihre Einsätze vor. Der
römische Kaiser persönlich war ihr Auftraggeber. Heute sieht, hört und fühlt
man sich auf den 2'000-jährigen Spuren spielerisch ins damalige Leben der
Legionäre und hohen Offiziere versetzt. Neun stimmungsvoll inszenierte
Fundstätten laden dazu ein: Zum Beispiel die versunkene Offiziersküche mit
Bildern eines opulenten Festmahls und Gesprächen zum Mithören; die mit Licht
und Düften belebte Ruine der römischen Therme oder die einzige bis heute
funktionierende römische Wasserleitung nördlich der Alpen.
Viele der Schauplätze sind von aussen verborgen, für Gäste des
Legionärspfads aber zugänglich.
Vera Erni
und Fabienne Häfliger aus der 6. Klasse von Gabriela Birrer berichten von
ihren Eindrücken:
Beim 1. Posten
ging es um das Lagerleben der Legionäre. Sie lebten sehr einfach und hatten
nicht viel: ein Bett, einen Schrank, eine kleine Küche, ein paar Teller und
Töpfe und ein Regal. Die Häuser der Legionäre gehörten zur Stadtbefestigung.
Diese zog sich um das ganze Lager. Es war eine grosse und hohe Mauer mit
Toren, damit man in die Stadt konnte. Wir mussten die Torbreite messen. Es
waren 12 Fuss.
Der dritte
Posten war über die Kanalisation. Wenn es geregnet hat, haben die Römer das
Wasser in ein 5000m langes Kanalisationsnetz geleitet und damit die Stadt
versorgt.
Vindonissa
war auch sehr gut gelegen, denn es flossen viele Flüsse in der Nähe. So
hatte das Lager immer genügend Wasser. Das war sehr gut, denn die Legionäre
wuschen sich sehr häufig und gerne. Das war sehr entspannend für sie, denn
sie luden auch gerne Gäste ein, um sich mit ihnen zu entspannen und
anschliessend zu essen. Sie assen vieles gerne, z.B.: Milch mit Poulet oder
Alpenkäse. Das konnten sie aber nur machen, wenn sie nicht gerade im Militär
waren, denn dann mussten sie hart trainieren und kämpfen, damit das römische
Reich grösser und grösser wurde. Beim Posten 7 ging es um das Militär und
die Ausdehnung des Römischen Reiches. Man sah die alte Ruine, wie sie früher
ausgesehen hatte. Das Militär hatte sehr viele Legionen und auch sehr viele
Legionäre.
Ein paar
Legionäre mussten auch zur Wasserversorgung schauen, denn für die Römer war
es sehr wichtig, sauberes Trinkwasser zu haben.
Also, wenn Ihr auch gerne einmal in die römische Zeit eintauchen möchtet,
wäre ein Ausflug nach Windisch genau das Richtige.
Ein paar Bilder von der Exkursion
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