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Externe Evaluation durch
SEV der DVS |
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Orientierungsabend über die
externe Evaluation 2012
Schulpflege,
Schulleitungen und Lehrpersonen von Zell sind am 25. Oktober 2012 anlässlich
einer Sonderteam-Sitzung von Vertretern der Dienststelle Volksschulbildung
über den Inhalt und den Verlauf der externen Evaluation informiert worden.
Seitens des Kantons bilden Alois Bächler (besonders für die Primarschule)
und Olivia Portmann (besonders für die Sekstufe 1) das Evaluationsteam,
welches für Zell arbeiten wird.
Qualität intern und
extern sichern
Lehrpersonen und Schulen arbeiten im
Rahmen eines Qualitätsmanagements des Kantons Luzern. Schulintern besteht
ein Qualitätskonzept, Lehrpersonen beurteilen sich selbst und gegenseitig
mit einer vertrauten Feedbackkultur, Lehrpersonen geniessen jährlich ein
Beurteilungs- und Fördergespräch mit der Schulleitung. Zudem bilden sich
Lehrpersonen individuell und an der Schule al Team weiter und jede Schule
führt interne Evaluationen durch. Das ist INTERNE SICHERUNG UND PERMANENTE
ÜBERPRÜFUNG DER SCHULQUALITÄT.
Teil der schulexternen
Qualitätssicherung ünd Überprüfung ist nun die EXTERNE SCHUL-EVALUATION. Die
Abteilung Schulevaluation führt die Überprüfung der Schulqualität etwa alle
4 – 5 Jahre an allen Schulen des Kantons durch. Die Schule Zell geht also in
die zweite Runde der externen Evaluation.
Was nützt die externe
Evaluation, welches sind die Ziele?
- Die externe Evaluation
verspricht, den Schulen eine systematische, fundierte, umfassende
Aussensicht ihrer Schulqualität zu vermitteln.
- Dabei will sie den
Schulen Stärken und Schwächen aufzeigen.
- Ebenso verspricht sie
den Schulen Hinweise, in welchen Bereichen sie Veränderungsbedarf bzw.
Veränderungspotenziale haben.
- Schulpflegen und
Schulleitungen sollen Steuerungswissen geliefert erhalten für ihre
Führungsentscheide.
- Und nicht unwichtig:
Die Schulevaluation will den Schulen Impulse und Empfehlungen zur
Weiterentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität.
Veränderungen und
Schwerpunkte
Das sind wahrlich grosse Ziele, auch
wenn seit dem ersten Evaluationszyklus (2005 – 2009) einiges „abgespeckt“
angegangen wird. Die Schulevaluatoren wollen sich auf Kernaspekte
konzentrieren, die Fremdbeurteilung verstärken, das Kerngeschäft Unterricht
stärker gewichten etc...etc... Es bleibt zu hoffen, dass die Erkenntnisse
aus diesen Evaluationen unsern Beruf aufwerten und die richtigen Schlüsse
zur Stärkung des Berufs führen. Skeptisch sind einige Lehrpersonen sicher
deshalb, weil sie immer noch auf die Auswirkungen der Erkenntnisse der
ersten Runde warten.
Evaluationsablauf 2.
Runde
Der Ablauf einer externen Evaluation
umfasst viele Schritte, darunter Orientierung der Schulangehörigen,
Vorbereitung und Durchführung der Evaluation, Berichterstattung,
Massnahmenplanung. Nach der Kontaktaufnahme mit der Schulleitung muss die
Schule ein Portfolio einreichen, es folgen Infoveranstaltung und Stärken-
Schwächeanalysen. Nach den Vorbereitungen erfolgt die Durchführung der
Evaluation vor Ort mit schriftlichen Befragungen mittels Fragebogen (Eltern,
Schüler, Lehrpersonen, Schulpflege), mit Interviews, mit Besuchen von
Unterrichtslektionen, mit Sitzungsbeobachtungen (Teamsitzungen,
Arbeitsgruppen, Stufen- und Fachgruppenarbeiten), mit Rundgängen in und ums
Schulhaus usw. Nach dieser Arbeit vor Ort werden die Daten ausgewertet und
ein Bericht wird erstellt.
Das sind wahrlich hohe Ziele für 3 Tage, der/die Evaluator/in an den
Schulen vor Ort verbringen.
Berichterstattung mit
Resultate
Die Evaluationsergebnisse werden den
Schulen mündlich und schriftlich zurückgemeldet. Die Zusammenfassung sowie
die Entwicklungsempfehlungen müssen nach der Evaluation während sechs
Monaten auf der Webseite der Schule veröffentlicht werden. Im schriftlichen
Evaluationsbericht werden die Kernaussagen und Empfehlungen mit sämtlichen
Begründungen und Resultaten ausführlich dargestellt. Die Schulen verändern
sich anschliessend aufgrund der abgegebenen Entwicklungszielen. Die
Massnahmenplanung basiert auf einer Zielvereinbarung mit der Schulaufsicht.
Der Bericht umfasst im Weiteren eine Zusammenfassung und einen detaillierten
Datenanhang. Der Bericht wird der Schulleitung und der Schulpflege
zugestellt. Die Datenhoheit liegt grundsätzlich bei der Schulpflege und der
Schulleitung.
Aufwand und Ertrag
Mit zeitlich sehr hohem Aufwand
(schriftliche Vorbereitungen, Durchführungen, Planungen, Absprachen) werden
die beiden Schulleitungen Primar und Sek 1 zu rechnen haben. Für alle andern
Beteiligten ist die externe Evaluation ein Mehraufwand von mehreren Stunden.
Als Schule Zell scheuen wir uns in keiner Weise vor einer externen
Beleuchtung. Seit der letzten Evaluation sind viele Entwicklungen umgesetzt
worden, zudem arbeiten Teams auf verschiedenen Ebenen an Optimierungen
(Beispiel Wocheplan Sek1). Wir fühlen uns als gute Schule, an der Menschen
(= Lehrpersonen und Schulleitungen) mit unterschiedlichen Qualitäten
arbeiten und für Menschen (Schülerinnen und Schüler) mit unterschiedlichen
Stärken arbeiten. Es bleibt zu hoffen, dass die Resultate positive
Auswirkungen haben werden, die nicht nur von der grossen, belastenden und
anstrengend herausfordernden Arbeit der Lehrpersonen und der ganzen Schule
Zell berichtet, sondern auch anerkennende Massnahmen beinhalten (siehe
Khalil Gibran zu Beginn)
Beginn der externen Evaluation
Während die
Verantwortlichen der Schulevaluation vom 6. – 8. Februar die Sekundarschule
vor Ort unter die Lupe nehmen, haben die Vorarbeiten für einen Gesamtbericht
bereits begonnen. In diesen Tagen werden die Lehrpersonen, die Schülerinnen
und Schüler und die Eltern mit Fragebogen bedient. Verschiedene Bereiche
werden erfragt, um ein möglichst breitgefächertes Gesamtbild aus
verschiedenen Blickwinkeln zu erhalten. Die so gesammelten Daten werden
ausgewertet und werden zusammen mit den Beobachtungen, Gesprächen und
Interviews vor Ort ein Bild der Oberstufe ergeben. In diesem Zusammenhang
werden Eltern auch aufgefordert, sich für ein Eltern – Gespräch mit der
Schulevaluation zu melden. Auch hier werden Lehrpersonen und Schüler
einbezogen.
Die Schule Zell freut
sich, wenn die Eltern, Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrpersonen, wenn
Schulleitung und Schulpflege die Aufgabe der Mitarbeit ernsthaft und
gewissenhaft wahrnehmen. Letztlich geht es darum, auf den Stärken
aufzubauen und Schwachstellen anzugehen und zu positiver Veränderung zu
führen. |