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Externe Evaluation 2012

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Zitat:

Es gibt keinen Fortschritt,
wenn man das verbessert,
was bereits getan wurde,
sondern nur dann,
wenn man das anstrebt,
was noch nicht getan worden ist.

Khalil Gibran
 



 

Evaluationsdaten
vor Ort:


Primarschule:
30. Januar 2012 –
01. Febr. 2012

Sekundarschule:
 6. Februar 2012 –
08. Febr. 2012








Berichterstattung:
Franz Gassmann, Öffentlichkeitsarbeit
Schule Zell

Externe Evaluation durch SEV der DVS

 

Orientierungsabend über die externe Evaluation 2012

Schulpflege, Schulleitungen und Lehrpersonen von Zell sind am 25. Oktober 2012 anlässlich einer Sonderteam-Sitzung von Vertretern der Dienststelle Volksschulbildung über den Inhalt und den Verlauf der externen Evaluation informiert worden. Seitens des Kantons bilden Alois Bächler (besonders für die Primarschule) und Olivia Portmann (besonders für die Sekstufe 1) das Evaluationsteam, welches für Zell arbeiten wird.

Qualität intern und extern sichern
Lehrpersonen und Schulen arbeiten im Rahmen eines Qualitätsmanagements des Kantons Luzern. Schulintern besteht ein Qualitätskonzept, Lehrpersonen beurteilen sich selbst und gegenseitig mit einer vertrauten Feedbackkultur, Lehrpersonen geniessen jährlich ein Beurteilungs- und Fördergespräch mit der Schulleitung. Zudem bilden sich Lehrpersonen individuell und an der Schule al Team weiter und jede Schule führt interne Evaluationen durch. Das ist INTERNE SICHERUNG UND PERMANENTE ÜBERPRÜFUNG DER SCHULQUALITÄT.

Teil der schulexternen Qualitätssicherung ünd Überprüfung ist nun die EXTERNE SCHUL-EVALUATION. Die Abteilung Schulevaluation führt die Überprüfung der Schulqualität etwa alle 4 – 5 Jahre an allen Schulen des Kantons durch. Die Schule Zell geht also in die zweite Runde der externen Evaluation.

Was nützt die externe Evaluation, welches sind die Ziele?

  • Die externe Evaluation verspricht, den Schulen eine systematische, fundierte, umfassende Aussensicht ihrer Schulqualität zu vermitteln.
  • Dabei will sie den Schulen Stärken und Schwächen aufzeigen.
  • Ebenso verspricht sie den Schulen Hinweise, in welchen Bereichen sie Veränderungsbedarf bzw. Veränderungspotenziale haben.
  • Schulpflegen und Schulleitungen sollen Steuerungswissen geliefert erhalten für ihre Führungsentscheide.
  • Und nicht unwichtig: Die Schulevaluation will den Schulen Impulse und Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität.

Veränderungen und Schwerpunkte
Das sind wahrlich grosse Ziele, auch wenn seit dem ersten Evaluationszyklus (2005 – 2009) einiges „abgespeckt“ angegangen wird. Die Schulevaluatoren wollen sich auf Kernaspekte konzentrieren, die Fremdbeurteilung verstärken, das Kerngeschäft Unterricht stärker gewichten etc...etc... Es bleibt zu hoffen, dass die Erkenntnisse aus diesen Evaluationen unsern Beruf aufwerten und die richtigen Schlüsse zur Stärkung des Berufs führen. Skeptisch sind einige Lehrpersonen sicher deshalb, weil sie immer noch auf die Auswirkungen der Erkenntnisse der ersten Runde warten.

Evaluationsablauf 2. Runde
Der Ablauf einer externen Evaluation umfasst viele Schritte, darunter Orientierung der Schulangehörigen, Vorbereitung und Durchführung der Evaluation, Berichterstattung, Massnahmenplanung. Nach der Kontaktaufnahme mit der Schulleitung muss die Schule ein Portfolio einreichen, es folgen Infoveranstaltung und Stärken- Schwächeanalysen. Nach den Vorbereitungen erfolgt die Durchführung der Evaluation vor Ort mit schriftlichen Befragungen mittels Fragebogen (Eltern, Schüler, Lehrpersonen, Schulpflege), mit Interviews, mit Besuchen von  Unterrichtslektionen, mit Sitzungsbeobachtungen (Teamsitzungen, Arbeitsgruppen, Stufen- und Fachgruppenarbeiten), mit Rundgängen in und ums Schulhaus usw. Nach dieser Arbeit vor Ort werden die Daten ausgewertet und ein Bericht wird erstellt.

Das sind wahrlich hohe Ziele für 3 Tage, der/die  Evaluator/in an den Schulen vor Ort verbringen.

Berichterstattung mit Resultate
Die Evaluationsergebnisse werden den Schulen mündlich und schriftlich zurückgemeldet. Die Zusammenfassung sowie die Entwicklungsempfehlungen müssen nach der Evaluation während sechs Monaten auf der Webseite der Schule veröffentlicht werden. Im schriftlichen Evaluationsbericht werden die Kernaussagen und Empfehlungen mit sämtlichen Begründungen und Resultaten ausführlich dargestellt. Die Schulen verändern sich anschliessend aufgrund der abgegebenen Entwicklungszielen. Die Massnahmenplanung basiert auf einer Zielvereinbarung mit der Schulaufsicht. Der Bericht umfasst im Weiteren eine Zusammenfassung und einen detaillierten Datenanhang. Der Bericht wird der Schulleitung und der Schulpflege zugestellt. Die Datenhoheit liegt grundsätzlich bei der Schulpflege und der Schulleitung.

Aufwand und Ertrag
Mit zeitlich sehr hohem Aufwand (schriftliche Vorbereitungen, Durchführungen, Planungen, Absprachen) werden die beiden Schulleitungen Primar und Sek 1 zu rechnen haben. Für alle andern Beteiligten ist die externe Evaluation ein Mehraufwand von mehreren Stunden. Als Schule Zell scheuen wir uns in keiner Weise vor einer externen Beleuchtung. Seit der letzten Evaluation sind viele Entwicklungen umgesetzt worden, zudem arbeiten Teams auf verschiedenen Ebenen an Optimierungen (Beispiel Wocheplan Sek1). Wir fühlen uns als gute Schule, an der Menschen (= Lehrpersonen und Schulleitungen) mit unterschiedlichen Qualitäten arbeiten und für Menschen (Schülerinnen und Schüler) mit unterschiedlichen Stärken arbeiten. Es bleibt zu hoffen, dass die Resultate positive Auswirkungen haben werden, die nicht nur von der grossen, belastenden und anstrengend herausfordernden Arbeit der Lehrpersonen und der ganzen Schule Zell berichtet, sondern auch anerkennende Massnahmen beinhalten (siehe Khalil Gibran zu Beginn)
 

Beginn der externen Evaluation

Während die Verantwortlichen der Schulevaluation vom 6. – 8. Februar die Sekundarschule vor Ort unter die Lupe nehmen, haben die Vorarbeiten für einen Gesamtbericht bereits begonnen. In diesen Tagen werden die Lehrpersonen, die Schülerinnen und Schüler und die Eltern mit Fragebogen bedient. Verschiedene Bereiche werden erfragt, um ein möglichst breitgefächertes Gesamtbild aus verschiedenen Blickwinkeln zu erhalten. Die so gesammelten Daten werden ausgewertet und werden zusammen mit den Beobachtungen, Gesprächen und Interviews vor Ort ein Bild der Oberstufe ergeben. In diesem Zusammenhang werden Eltern auch aufgefordert, sich für ein Eltern – Gespräch mit der Schulevaluation zu melden. Auch hier werden Lehrpersonen und Schüler einbezogen.

Die Schule Zell freut sich, wenn die Eltern, Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrpersonen, wenn Schulleitung und Schulpflege die Aufgabe der Mitarbeit ernsthaft und gewissenhaft wahrnehmen. Letztlich geht es darum, auf den  Stärken aufzubauen und Schwachstellen anzugehen und zu positiver Veränderung zu führen.

Orientierungsabend
Beginn der EEva
 
 
Evaluationsbericht  
Primarschule 2012
  
 
Evaluationsbericht  
Sekundarschule 2012
  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

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